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Plötzlich und unerwartet verstarb unser Kamerad Oberbrandmeister Martin Pochert

Wer war Mar­tin Po­chert, wer­den ei­ni­ge Ka­me­ra­den fra­gen

 

Die­je­ni­gen die die­se Ho­me­pa­ge auf­merk­sam ge­le­sen ha­ben, wis­sen dass " New's aus dem Saa­le­kreis"  von Ihm wa­ren.

 

Mar­tin Po­chert war der Pres­se­wart der Stadt­wehr­lei­tung Leu­na.

Die ge­sam­te Öf­f­ent­lich­keits­ar­beit für die Feu­er­wehr Leu­na und für den Kreis­feu­er­wehr­ver­band Saa­le­kreis e.V., tra­gen sei­ne Hand­schrift. 

Er war im­mer ein zu­ver­läs­si­ger Part­ner, wenn es um Bei­trä­ge aus dem süd­li­chen Teil un­se­res Bun­des­lan­des, für die Sei­te des LFV ging. 


Der Ka­me­rad Mar­tin Po­chert hin­ter­lässt ei­ne Lü­cke die kaum zu sch­lie­ßen sein wird.  Mar­tin wir dich nicht ver­ges­sen.


R.I.P.

 

 

 


17.04.2015

News aus dem Saalekreis - wie immer von Martin Pochert

Feuerwehrübung im Einkaufszentrum Nova Eventis in Günthersdorf

Am Morgen des 28. Juli 2015 gegen 8 Uhr wurden die Bürger in einigen Ortschaften der Stadt Leuna durch das Heulen der Sirenen aufgeschreckt.

 

Die Feuerwehreinsatzfahrzeuge der Feuerwehren aus den Ortschaften Leuna, Günthersdorf/Kötschlitz, Zöschen/Zweimen, Rodden, Kötzschau und Horburg Maßlau rückten aus.

Ergänzt wurden die Fahrzeuge durch den Teleskoprettungsmast und ein Tanklöschfahrzeug der Stadt Bad Dürrenberg.

Mit dieser Übung sollte der existierende Feuerwehreinsatzplan dahingehend praktisch geprüft werden, ob die beteiligten öffentlichen Feuerwehren (Fw) des 1. und 2. Abmarsches die Schritte der Anfahrt, der Bereitstellung, der Erkundung vor Ort und dem Feststellen der Alarmauslösung beherrschen.

Darüber hinaus sollte das Zusammenspiel der Fw untereinander unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten des Einkaufszentrum Nova Eventis und der verschiedenen Gebäudeteile trainiert werden.

 

Folgende Lage wurde für diese Übung angenommen:

 

Am 28.07.2015 gegen 08:00 Uhr kommt es zur Auslösung der Brandmeldeanlage für das Objekt Nova Eventis.

Die erste eintreffende Ortsfeuerwehr stellt nach Sichtung der entsprechenden Laufkarte in der Brandmeldeanlage sowie nach Rücksprache mit einem Betriebsverantwortlichen fest, dass es in einem Nebengebäude (Technik & Sprinkleranlage) offenbar zu einem Brand gekommen ist.

Im Vorfeld der Alarmierung aus dem Nebengebäude haben dort Wartungsarbeiten mit einer Gruppe Wartungstechniker stattgefunden.

Aktuell wird von 2 bis 3 Personen ausgegangen.

Ein an dem Nebengebäude vorbeikommender weiterer Mitarbeiter hat den Rauch bemerkt und einen Handdruckknopfmelder ausgelöst.

 

Ein zeitgleich auf dem Dach des Sprinklertankes arbeitender Mitarbeiter bemerkt die Aufregung, welche durch den Brand am Boden entstand und will vom Tankdach flüchten.

Hierbei verletzt er sich und kann nicht mehr die Steigleiter vom Tankdach herunter klettern.

 

Innerhalb der gesetzlich geforderten Zeit von 12 Minuten befanden sich ausreichend aktive Einsatzkräfte und Mittel an der Einsatzstelle, um nach Bildung von Einsatzabschnitten, die Menschenrettung und Brandbekämpfung professionell, zügig, sicher und erfolgreich vorzunehmen.

Die gestellten Aufgaben wurden von den 45 Einsatzkräften, davon 25 Atemschutzgeräteträger, gut und vollständig erfüllt.

 

Das Antreten am Ende der Übung nutzen die Kameradinnen und Kameraden, um den Ortswehrleiter der Feuerwehr Bad Dürrenberg, Kamerad Bernhard Vogel mit einem Geburtstagsständchen zu erfreuen.

 

Der Feuerwehreinsatzplan hat sich für dieses Übungsszenario in der Praxis bewährt.

 

Einen herzlichen Dank an alle Teilnehmer.

 

Text und Fotos:

 

Martin Pochert

Stadtwehrleitung FF Leuna

 

Foto 1: Der Angriffstrupp geht vor Foto

2: Die Übunsgteilnehmer

Fahrsicherheitstraining für Maschinisten in Leuna

Feuerwehr Maschinisten Training der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Leuna im ADAC Fahrsicherheitszentrum Leipzig/Halle

 

 

Schnell und vor allen Dingen sicher zum Einsatzort.

Damit das so bleibt, leisteten ausgewählte Maschinisten, mit den Einsatzfahrzeugen der jeweiligen Ortsfeuerwehren der Stadt Leuna, einen mehrstündigen Fahrtrainingslehrgang am Samstag, dem 18. Juli 2015 im Fahrsicherheitszentrum Leipzig/Halle ab.

 

Dieser Lehrgang wird seit einigen Jahren regelmäßig 1-mal jährlich durch den Träger der Feuerwehr (Stadt Leuna) angeboten und stößt auf großes Interesse bei den Maschinisten.

In diesem intensiven Training wird neben der Vermittlung von theoretischen Kenntnissen viel praktische Ausbildung durchgeführt.

Die Fahrtrainer Herr Rauchbach führten sehr engagiert mit den Teilnehmern einige besonders knifflige Aufgaben durch.

 

Dazu gehörte unter anderem das Bremsen auf trockener und rutschiger Fahrbahn, das Bremsen mit Ausweichen vor Hindernissen unter Nutzung des ABS. und die Notbremsung.

Während der Übungen wurde jeweils per Funk Kontakt mit dem Trainer gehalten, damit in der Übungswiederholung die Fahrer noch besser reagieren konnten.

Die Teilnehmer waren anschließend überzeugt, dass dieses Maschinisten Training für noch mehr Sicherheit im Umgang mit den Einsatzfahrzeugen sorgt.

Die Kosten für dieses Seminar sind eine gute angelegte Investition der Stadt Leuna in den Unfallschutz der Feuerwehr.

 

Text und Fotos:

 

Martin Pochert

Stadtwehrleitung FF Leuna

 

Foto 1 Teilnehmer des Seminars

Foto 2 Vollbremsung unter ABS

 

Kommentar

 

Es wäre super, wenn sich alle Träger der Freiwilligen Feuerwehren solche Sorgen um die Fahrsicherheit Ihrer Maschinisten machen würden, wie die zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung in Leuna.

Und wenn wir dann noch die Ausrüstung unserer eigenen Trainer verbessern würden und auf dem Gelände des IBK eine Trainingsstrecke errichten würden -

 dann wäre ........

WIR MÜSSEN FAKTEN SCHAFFEN !!

Begehung des Osterbergtunnels durch die zuständigen Feuerwehren und Rettungsdienste.

Infozentrum der DB AG
Tunneleingang Ost
Die Teilnehmer
Die Rettungsmittel
Im Tunnel

 Am Samstag, dem 11.04.2015 fand vormittags als Vorbereitung für eine kommende Rettungsübung eine Begehung der Tunnelbasiseinheit TBE 3, auf dem Gelände des Osterbergtunnels, Infozentrum der DB in Kalzendorf, statt.

 

Die Veranstaltung wurde koordiniert durch die Kam. Rudolf Bernhardt Abschnittsleiter Brandschutzabschnitt 2 (westlicher Saalekreis) und Enrico Zeugner FF Querfurth und weiter unterstütz durch Fachpersonal der Deutschen Bahn AG.

 

Zur Tunnelbasiseinheit TBE 3 (von3TBE) gehören Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren aus Dornstedt, Braunsbedra, Farnstädt und Gatterstädt mit den entsprechenden Einsatzfahrzeugen und Atemschutzgeräteträgern.

Ein Feuerwehr-Rüstwagen wird durch die Ortsfeuerwehr Querfurth gestellt.

 

Dazu wird medizinisches Fachpersonal, bestehend aus Notärzten, Rettungsassistenten und Sanitätern der Organisationen DRK, Ambulanz und Arbeitersamariterbund, gestellt.

Die Alarmierung der Kräfte und Mittel erfolgt durch die Kreisleitstelle Saalekreis nach einem abgestimmten Alarmierungsplan.

 

Sollte ein Massenanfall von Verletzten vorliegen, wird der Behandlungsplatz 50 (BHP 50) aufgebaut.

 

Dafür sind dann speziell ausgebildete Einsatzkräfte aus den Freiwilligen Ortsfeuerwehren Lochau (Gemeinde Schkopau) und die Ortsfeuerwehren aus Friedensdorf, Kreypau, Zöschen/Zweimen (Stadt Leuna) mit im Einsatz.

Zusätzlich wird der Einsatzleitwagen 1 der Feuerwehr Stadt Leuna benötigt.

 

Ausnahmsweise durften die vorher gesicherten Tunnelröhren des Osterbergtunnels unter Begleitung von DB Mitarbeitern durch die Einsatzkräfte betreten werden, um sich einen Überblick über die Rettungswege, die Wasserversorgung und die Kommunikationsmittel zu verschaffen.

 

Im Regelfall dürfen diese Bahnanlagen (Gleise und Tunnel) ohne vorherige Freigabe durch die DB in keinem Fall betreten werden, da Züge zukünftig hier mit Geschwindigkeiten von bis zu 230 km/h in der Stunde fahren.

 

Ein Dank gilt allen Einsatz- und Rettungskräften sowie den Organisatoren der Deutschen Bahn für die Unterstützung und zahlreiche Teilnahme.

 

Text und Fotos

 

Martin Pochert

Kreisfeuerwehrverband

Saalekreis e.V.


Informationsabend über den Behandlungsplatz 50 BHP 50


Im Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Spergau (Stadt Leuna) trafen sich am Freitag, dem 10. April 2015 Führungskräfte der Ortsfeuerwehren der Stadt Leuna mit dem leitenden Notarzt, Herrn Professor Doktor Meißner von dem Carl von Basedow Klinikum Saalekreis GmbH in Querfurt, der Sachgebietsleiterin des Katastrophenschutzes des Landkreises SK, Frau Spitzer und dem Sachbearbeiter Herrn Diewock. Umfassend wurde durch Prof.

 

Meißner die Funktion des Behandlungsplatzes BHP 50 mit den unterschiedlichen Modulen und deren Funktionen aufgezeigt.

Eine besondere Rolle war dabei der anfänglichen Einteilung (Triagierung) der verletzten Personen durch die Notärzte vor Ort und der damit verbunden Kennzeichnung der Patienten zugedacht.

Dieser Behandlungsplatz kann bei einem Massenanfall von verletzten Personen eingesetzt werden.

 

Auch die optimale Reihenfolge bei dem Aufbau der Behandlungszelte sowie deren günstigste Inneneinrichtung mit den Gestellen für die Krankentragen, der Beleuchtungseinrichtung und der Heizung, wurden besprochen.

Wichtig ist dabei, die Gegebenheiten und Platzverhältnisse am jeweiligen Aufstellungsort so zu berücksichtigen, damit eine möglichst gute medizinische Betreuung und im Anschluss ein reibungsloser Abtransport der Verletzten Personen erfolgen kann.

 

Durch vorhergehende Schulungen und praktische Ausbildungen besteht bereits ein Grundwissen, aber durch diese zusätzlichen Hinweise und Informationen erhielten die etwa 15 Teilnehmer weitere, wertvolle Informationen.

 

Text

 

Martin Pochert

Stadtwehrleitung

FF Leuna 


Großschadenslage

Einrichtung eines BHP Zeltes
Transport der Verletzten

Im Gewerbegebiet Zöschen/ Zweimen fand am Samstag, dem 11. Oktober 2014 ein Ausbildungstag zum Massenanfall von Verletzten und Erkrankten mit der Entfaltung des Behandlungsplatz BHP 50 statt.

 

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden leitende Notärzte, die organisatorischen Leiter der Rettungsdienste, die Rettungsdienste, die Fachdienste Führungsunterstützung, Sanität, Betreuung, Wasserrettung und beteiligte Freiwillige Feuerwehren am Behandlungsplatz 50 zu den Inhalten des Einsatzkonzeptes Massenanfall von Verletzten geschult.

 

Dieser Ausbildungstag wurde durch das Sachgebiet Katastrophenschutz und Rettungsdienst des Landkreises Saalekreis veranstaltet. Ausgesuchte aktive Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Stadt Leuna und Gemeinde Schkopau bauten zu Beginn der Ausbildung in guter Zusammenarbeit die aufblasbaren Zelte auf, und sorgten für deren Inneneinrichtung.

 

Anschließend erfolgte im wechselnden Stationsbetrieb eine Ausbildung in den für die Feuerwehr vorgesehenen Aufgaben. Ebenfalls erfolgte eine Einweisung für die Maschinisten in der Bedienung des Wechselladers mit dem Abrollbehälter BHP 50. Die Ausbildung begann um 07:30 Uhr und endete gegen 16:00 Uhr. Insgesamt waren ca. 230 Personen an dieser Aktion vor Ort beteiligt.

 

Text und Fotos:

 

Martin Pochert

Stadtwehrleitung FF Leuna


15. Mitteldeutsches Feuerwehrfest bei Möbel Höffner im Einkaufszentrum Günthersdorf (Leuna)

Am Feiertag dem 3. Oktober 2014 fand im Einkaufszentrum Günthersdorf (Stadt Leuna), auf dem Betriebsgelände der Firma Möbel Höffner, das 15. Mitteldeutsche Feuerwehrfest statt. Bei dieser Gelegenheit präsentierten sich folgende Firmen und Organisationen. Die Firma MITGAS, Casablanca Event, Technisches Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverband Merseburg, die Bundeswehr, Standort Halle, das Polizeirevier Saalekreis, die Werksfeuerwehr INFRALEUNA, die Firma Stoneland aus Hamburg ESYTA und die Freiwilligen Feuerwehren aus Merseburg, Rodden und Kreypau (Stadt Leuna).

 

Den zahlreichen Besuchern zu diesem verkaufsoffenen Feiertag im Einkaufs Zentrum wurde ein umfangreiches Programm geboten. Insgesamt 24 Jugendfeuerwehrmannschaften davon eine aus Jaraczewo in Polen, den Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt kämpften um den Sieg der mitteldeutschen Meisterschaft im Löschangriff nass, der in 2 Wertungsläufen und 2 Gruppen durchgeführt wurde.

 

Als Sieger der Gruppe Jungend A ging hier die Jugendfeuerwehr aus Landsberg 1 vor der Mannschaft Straach 2 und Halberstadt hervor. Die gute Siegerzeit in dieser Disziplin betrug 36:62 sec. In der Gruppe Jugend B siegte das Team Straach 1 (Nudersdorf) vor Landsberg 2 und Raßnitz (Schkopau) in der Zeit von 26:54 sec.

 

Zur Eröffnung dieser Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft des Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) stand, konnte Kamerad Michael Jahn vom Kreisfeuerwehrverband Saalekreis als Gäste herzlich begrüßen. Die MDL Frau Angelika Hunger (Die Linke), Herrn Frank Bommersbach (CDU) und Herrn Patrick Wanzek (SPD). Weiterhin die Bürgermeisterin der Stadt Leuna, Frau Dr. Dietlind Hagenau, den Bürgermeister der Gemeinde Schkopau, Herrn Andrej Haufe, den Kreisbrandmeister Kam. Robbi Stock und den stellvertretenden Stadtwehrleiter Kam. Marcus Heller.

 

Der Gemeindevorsteher aus Jaraczewo in Polen, einer Partnergemeinde der Stadt Leuna, wurde mit einer besonderen Auszeichnung bedacht. Im Auftrag des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes erhielt Herr Dariusz Strugala durch Kam. Dennis Roob, Vorstandsmitglied beim Landesfeuerwehrverband Sachsen Anhalt, die Deutsche Feuerwehr Ehrenmedaille feierlich verliehen. Seit über 10 Jahre setzt sich Herr Dariusz Strugala vorbildlich für die Verständigung zwischen den polnischen und deutschen Menschen im gemeinsamen Haus Europa ein.

 

Im Tagesprogramm führten anschließend die Löschknirpse der Kinderfeuerwehr Lochau mit viel Eifer die simulierte Personenrettung, mit erster Hilfe Maßnahmen durch. Weitere Kinderfeuerwehren zeigten ebenfalls kleinere Übungen. Die Kameraden der Ortsfeuerwehr Leuna demonstrierten beeindruckend den Einsatz des Löschsystems one 7 mit Löschschaum, und die Feuerwehr Merseburg zeigte das sogenannte Türmanagement bei einem Wohnungsbrand.

 

Zum Schluss einen herzlichen Dank an alle Helfer und Personen, die diese gelungene Veranstaltung tatkräftig unterstützten.

 

Text und alle Fotos:

 

Martin Pochert,

Kreisfeuerwehrverband Saalekreis

OFW Leuna


JF Zwenkau

JF Farnstaedt
JF Farnstaedt
JF Harsleben
JF Harsleben
JF Obhausen
JF Jaraczewo

Freiwillige Ortsfeuerwehr Spergau (Stadt Leuna) feiert 80 jähriges Jubiläum.

Die Feuerwehr Spergau wurde am 15. August 1934 mit 33 Mitgliedern gegründet.

Aus diesem Anlass hatte der Ortswehrleiter Kam. Jens Franke seine Kameradinnen und Kameraden, sowie Vertreter der befreundeten Feuerwehren, am Samstag, dem 20. September 2014, zu einer kleinen Feierstunde ins Feuerwehrhaus eingeladen. In seiner Festansprache ging Kam. Franke auf die Geschichte der Feuerwehr ein, die einmalig in einer kompletten Chronik, die von Kam. Günther Quente geführt wurde, beschrieben ist.

 

Extra angereist war Kam. Matthias Märten mit einigen Kameraden von der befreundeten Ortsfeuerwehr Schönberg (Verbandgemeinde Seehausen LSA). Es gratulierten auch 2 Mitglieder des Volkschor Spergau. Der Brandschutz existierte in der Ortschaft Spergau laut Gemeindeordnung schon seit dem Jahr 1694. Weiterhin ist nachgewiesen, dass bereits 1775 für damals 110 Taler eine Handdruckspritze angeschafft wurde.

 

Im Jahr 1960 wurde die Abteilung junge Brandschutzhelfer ins Leben gerufen, die in der heutigen Jugendfeuerwehr die Fortsetzung findet. Das Jahr 1969 war das Gründungsdatum der Frauenlöschgruppe, die zahlreiche Siege im Feuerwehrwettkampf erringen konnte.

 

Das Jahr 2008 bleibt in sehr guter Erinnerung, denn hier zog die Feuerwehr aus einem mittlerweile für die Technik zu klein gewordenen Gebäude in das neu gebaute Feuerwehrhaus ein. Eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte war der Brand der neu aufgebauten historischen Bockwindmühle, die leider ein Opfer der Flammen wurde und trotzdem jetzt wieder am Ortseingang erneut aufgebaut, einen schönen Anblick bietet.

 

Anlässlich des Jubiläums überreichte der Stadtwehrleiter Kam. Matthias Forst ein Gruppenfoto der Feuerwehren der Stadt Leuna, zu der seit 2010 auch die Ortsfeuerwehr Spergau gehört. Im Auftrag des Vorstandes des Kreisfeuerwehrverbandes Saalekreis wurde durch Kam. Martin Pochert mit einem Grußwort ein Ehrengeschenk an den Ortswehrleiter ausgehändigt.

 

Beim Abendessen mit gemütlichem Beisammensein bestand für die Kameradinnen und Kameraden ausreichend Gelegenheit, die Geschichte der Feuerwehr Spergau zu besprechen.

Text und Foto:

 

Martin Pochert

Kreisfeuerwehrverband Saalekreis e.V.

 

Foto: Stadtwehrleiter Matthias Forst (li) mit Ortswehrleiter Jens Franke


Jugendfeuerwehr im 24 Stunden Dienst.

Die Besatzung
Alarm

Da hatte sich der Stadtjugendwart der Feuerwehr Leuna, Kam. Marcus Frenkel mit seinen Jugendwarten und Jugendfeuerwehrleuten aus den Ortsfeuerwehren Kötzschau, Zöschen und Zweimen einmal etwas Besonderes einfallen lassen.

 

Am Wochenende vom 13. auf den 14. September fand im Feuerwehrhaus von Zöschen ein gemeinsamer 24 Stundendienst (mit Nachtruhe) statt. Das Ziel dieses auf die Jugendlichen zugeschnittenen Dienstes bestand darin, das gemeinsam und spielerisch feuerwehrtypische Aufgaben gelöst , das soziale Kompetenz und Respekt vermittelt und der Spaß dabei nicht zu kurz kam. Das umfangreiche Programm sah vor: Eine Einweisung in die Fahrzeuge und Technik.

 

Bei der theoretischen Ausbildung sprach man über die Gruppe im Löscheinsatz, das Verhalten an einer Einsatzstelle, das Absperren und Absichern von Einsatzstellen und das richtige Absetzen von einem Notruf. Danach ging es schon zum ersten Einsatz. Mit Feuerlöschern wurde ein Fettbrand und ein Dieselbrand vorschriftsmäßig gelöscht. Weiter ging es mit einer Einsatzübung mit Schaummitteln, und in einer alten Baracke in Zöschen musste eine vermisste Person gefunden werden. Das Abendbrot wurde anschließend erfolgreich mit GPRS Daten gesucht und gemeinsam eingenommen.

 

Vor der Nachtruhe wurde noch das beliebte Spiel „rette das Ei“ oder 3 Schläuche zum Wagenrad rollen durchgeführt. Sonntagmorgen gab es vor dem Frühstück einen Einsatzalarm mit dem Stichwort Verkehrsunfall im Industriegebiet, den man zügig abarbeitete. Zu jeder Zeit hatten die jungen Nachwuchskräfte immer einen kompetenten Ansprechpartner an ihrer Seite, der auch dafür sorgte, dass keinerlei Gefährdung bei den Übungen bestand.

 

Als Fazit dieses erlebnisreichen Wochenendes war die einhellige Meinung aller Beteiligten: Prima das war gut, und kann gerne wiederholt werden.

 

Text und Fotos:

 

Martin Pochert

Stadtwehrleitung FF Leuna

 

Foto 1 Die Jugendfeuerwehrleute

Foto 2 Ausrücken der Jugendfeuerwehr


Team Salzatal Frauen
Kinderfeuerwehr Dornstedt

Feuerwehrsport Kreisausscheid für den Saalekreis und 24. Luppholz Pokal

Am Samstag, dem 13. September 2014 fand in Schochwitz (Gemeinde Salzatal) der Kreisausscheid des Saalekreises und der 24. Wettkampf um den Luppholzpokal in der Disziplin „Löschangriff nass“ statt. Dabei wurde auch ein Leistungsvergleich der Kinderfeuerwehren durchgeführt.

 

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Schochwitz erhielten bei der Durchführung dieses Turniers tatkräftige Unterstützung durch den Feuerwehrverein Schochwitz e.V. Bei den Kinderfeuerwehren wurden spielerisch und mit viel Spaß für die 6 – 9 Jahre alten Nachwuchskräfte unter anderem folgende Aufgaben im Stationsbetrieb gelöst: Kegelslalom, Kriechtunnel, Kletterwand und Zielweitwurf mit Stiefeln.

 

Nach der herzlichen Begrüßung der Teilnehmer und Gäste durch die Bürgermeisterin der Gemeinde Salzatal, Frau Juliane Sperling-Lippmann (CDU), des Kreisbrandmeisters Kam. Robby Stock und des Ortswehrleiters Kam. Hans Jochen Rost startete der Wettkampf bei leider leichtem Regen. Die Wettkampfbahn war sehr gut vorbereitet und die Teams führten mit guter Disziplin und in hoher Leistungsdichte die Übungen durch.

 

Es siegten bei den Frauenmannschaften die Kameradinnen der Feuerwehr Salzatal (34:76 sec)

vor dem Team Reinsdorf (38:54 sec).

 

Das Team Salzatal bildete sich aus Mitgliedern der Ortsfeuerwehren Pfützthal, Beesenstedt, Lettewitz, Schochwitz und Höhnstedt.

 

Bei den Männermannschaften gab es folgendes Ergebnis:

 

Feuerwehr Reinsdorf (25:51 sec)

vor Feuerwehr Gollma (27:72 sec)

und Feuerwehr Diemitz (27:74 sec).

 

Beim Kreisausscheid erzielte den3. Platz die Feuerwehr Burgliebenau (28:75 sec).

 

Die Jugendfeuerwehrmannschaften A bekamen folgende Wertung:

 

1. Platz das Team Höhnstadt (39:91 sec)

vor Team Leuna 1 (43:29 sec)

und vor Team Großkugel (43:93 sec).

 

Die Jugendfeuerwehrmannschaften B erzielten folgende Ergebnisse:

 

1. Platz das Team aus Schochwitz (31:03 sec)

vor Team Landsberg (31:85 sec)

und Team Raßnitz (34:36 sec).

 

Für die 3 bestplatzierten Wettkampfteams gab es diesmal jeweils 2 Siegerpokale, da die Ergebnisse für den Kreisausscheid und den Luppholzpokal gewertet wurden.

Das trübe, feuchte Wetter beeinträchtigte nicht die gute Stimmung auf dem Festgelände. Weitere Ergebnisse und eine Fotogalerie befinden sich auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Saalekreis e.V. unter www. Kfv-sk.de.

 

Text und Fotos:

 

Martin Pochert,

Kreisfeuerwehrverband Saalekreis e.V.

 

Foto 1: Sieger Frauenmannschaft Salzatal Foto 2: Sieger Kinderfeuerwehr Dornstedt