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Haltung zeigen

Es ist selbst heu­te vie­len Feu­er­wehr-Ak­ti­ven gar nicht im vol­len Au­maß be­wusst, dass die Feu­er­weh­ren in un­se­rer Ge­sell­schaft ei­ne weit be­deu­ten­de­re Rol­le ha­ben als le­dig­lich ih­re Funk­tio­nen im Brand­schutz. Sie ste­hen für die frei­heit­lich-de­mo­k­ra­ti­sche Grund­ord­nung ein und ha­ben seit je­her ih­re Struk­tu­ren de­mo­k­ra­tisch auf­ge­baut. So wer­den grund­sätz­lich die Füh­rungs­kräf­te in den Ju­gend- und Feu­er­weh­ren, so­wie die Funk­ti­ons­trä­ger in den Feu­er­wehr­ver­bän­den de­mo­k­ra­tisch ge­wählt.

Die Feu­er­weh­ren sind da­her ein Rück­g­rat der de­mo­k­ra­ti­schen Ge­sell­schaft, de­ren Le­giti­ma­ti­on ge­ra­de in letz­ter Zeit so oft, in­nen – wie au­ßen­po­li­tisch neu be­wor­ben wer­den will und sich be­wäh­ren muss. Da­bei geht es nicht um Par­tei­en­po­li­tik, son­dern um die po­li­tisch-ge­sell­schaft­li­che Grund­form, in der wir al­le ge­mein­sam le­ben möch­ten. Und da sind auch die Feu­er­weh­ren ge­fragt, deut­lich Far­be zu be­ken­nen oder Ge­fahr zu lau­fen, im sch­limms­ten Fal­le, wie einst, gleich­ge­schal­tet und als rei­nes staat­li­ches Aus­füh­rung­s­or­gan al­lein von oben ge­steu­ert zu wer­den.

Wir müs­sen uns ent­schei­den, wel­che Feu­er­wehr wir wol­len, noch ha­ben wir die Mög­lich­keit da­zu. Da­her ist es ein Selbst­ver­ständ­nis, dass sich Füh­rungs­kräf­te und Funk­ti­ons­trä­ger zur De­mo­k­ra­tie be­ken­nen und die­se nach In­nen und Au­ßen auch ver­t­re­ten und da­für ein­ste­hen. Es ist da­her auch für die Feu­er­weh­ren und de­ren Ver­bän­de selbst­ver­ständ­lich, dass sie sich an de­mo­k­ra­tie­stär­ken­den Pro­jek­ten be­tei­li­gen oder gar selbst durch­füh­ren.