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Klas­sis­mus be­zeich­net die Dis­kri­mi­nie­rung von Men­schen auf­grund ih­rer so­zia­len

Klas­se, ein­sch­ließ­lich Ein­kom­men, Bil­dung und so­zia­lem Sta­tus. Die­se Form der

Un­g­leich­be­hand­lung ba­siert auf wirt­schaft­li­chen Un­ter­schie­den und so­zia­len

Hier­ar­chi­en. Der Be­griff di­ent da­zu, auf Dis­kri­mi­nie­rung im Zu­sam­men­hang mit

so­zia­len Klas­sen hin­zu­wei­sen, oh­ne ei­ne spe­zi­fi­sche po­li­ti­sche Aus­rich­tung zu

im­p­li­zie­ren.

 

In Be­zug auf Ar­beit in Feu­er­weh­ren kann Klas­sis­mus auf­t­re­ten, wenn Mit­g­lie­der

auf­grund ih­rer so­zia­len Klas­se, ih­res Ein­kom­mens­ni­ve­aus oder ih­rer

Bil­dungs­ni­ve­aus dis­kri­mi­niert wer­den. Dies könn­te sich in un­ter­schied­li­chen

Mög­lich­kei­ten ma­ni­fes­tie­ren, wie bei­spiels­wei­se in be­g­renz­tem Zu­gang zu

Fort­bil­dun­gen, Be­för­de­rung­s­chan­cen oder der Teil­nah­me an be­stimm­ten

Ak­ti­vi­tä­ten inn­er­halb der Feu­er­wehr­ge­mein­schaft. Um ei­ne in­k­lu­si­ve und ge­rech­te

Um­ge­bung zu för­dern, ist es wich­tig, Klas­sis­mus zu er­ken­nen und Maß­nah­men zu

er­g­rei­fen, um Dis­kri­mi­nie­rung auf­grund so­zia­ler Klas­sen zu ver­hin­dern.